European VET Solution For e-Inclusion Facilitators
- 0 Commentaires
- 7920 Nombre de visites
- Note






Das Ziel dieses europäischen Projekts besteht darin, Chancen digitaler Inklusion zu stärken, indem das Tätigkeitsprofil des “e-facilitators” professionalisiert und auf nationaler wie lokaler Ebene zertifizierbar gemacht wird.
Was ist “e-Inclusion”?
Derzeit nutzen 30-40% der Europäer noch keine Informations- und Kommunikationstechnologien. In dieser Bevölkerungsgruppe sind ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, gering Qualifizierte, Arbeitslose und Bewohner strukturschwacher Regionen besonders stark vertreten. In einem Prozess, der als "e- Inclusion” oder “digitale Inklusion” bezeichnet wird, sollen Zugänge zu Informations technologien und zum Arbeitsmarkt geschaffen und somit gesellschaftliche Teilhabe insgesamt gefördert werden.
Das Ziel dieses europäischen Projekts besteht darin, Chancen digitaler Inklusion zu stärken, indem das Tätigkeitsprofil des “e-facilitators” professionalisiert und auf nationaler wie lokaler Ebene zertifizierbar gemacht wird.
Welche Projektergebnisse werden erwartet?
In einer Analyse zu Beginn des Projekts werden die nationalen Ausgangs bedingungen erhoben und verglichen. Auf dieser Basis entwickeln die VET4e-i Projektpartner Vorschläge zur Entwicklung eines europaweiten Weiterbil dungsangebots für “e-facilitators”, das helfen soll, die gemeinsame Herausforderung digitaler Inklusion zu meistern. Die Projektpartner entwickeln ein zertifizierbares Curriculum für “e-facilitators”, das sie insbesondere befähigen soll, Schlüsselkompetenzen bei solchen Nutzern gezielt zu fördern, die von sozialer Exklusion bedroht oder betroffen sind. Dieses Curriculum basiert auf einem innovativen und nutzerorientierten Ansatz von Blended Learning und bezieht Web 2.0 angebote gezielt mit ein,
Warum dieses Projekt?
In den vergangenen Jahren wurde Ansätzen digitaler Inklusion (“e-Inklusion”) verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet. Der gezielte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, so eine zunehmend verbreitete Annahme, kann eine sinnvolle Option sein, um Beschäftigungsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, bürgerschaftliches Engagement und soziale Inklusion zu fördern. Öffentlich geförderte Internetzentren (Public Internet Centers oder PICs) spielen in vielen europäischen Ländern hierbei eine zentrale Rolle. Insbesondere inDörfern und Kleinstädten sind sie zu wichtigen Ankerpunkten geworden, nicht nur für den Zugang zu Weiterbildung neuen Technologien, sondern auch für soziale Kontakte, eine lebendige lokale Gemeinschaft und kulturelle Angebote.
Was ist ein “e-facilitator”?
“e-facilitators”, also die Personen, die in öffentlich geförderten Internetzentren angestellt oder ehrenamtlich mit den Nutzern arbeiten, spielen eine zentrale Rolle. Sie unterstützen und lehren nicht nur den Umgang mit neuen Medien, sondern sind auch wichtiges Bindeglied zur Gesellschaft: Sie fördern die soziale Inklusion benachteiligter Gruppen undsind lokal zumeist ausgezeichnet vernetzt. Ihr Tätigkeitsprofil wie auch ihr Qualifikationsniveau unterscheiden sich im europäischen Vergleich jedoch erheblich. Im Rahmen dieses Projekts werden aktuelle Profile und Qualifizierungsangebote für “e-facilitators” in verschiedenen Ländern verglichen. Es soll die Frage zu beantworten, wie professionalisiert das Tätigkeitsfeld von “e-facilitators” in Europa bereits ist, und welche Weiterbildungsbedarfe diese Akteure haben.
Was ist die Position der EU zu“e-Inclusion”?
34 europäische Länder haben im Jahr 2006 eine Erklärung unterzeichnet, in der ambitionierte Politikziele zur Schaffung einer inklusiven Wissensgesellschaft definiert werden. Die “Riga-Erklärung” umfasst konkrete Ziele in den Bereichen Internetnutzung und –verfügbarkeit, Medienkompetenz sowie Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien für das Jahr 2010.
Im Anschluss daran wurde die Initiative “i2010” gestartet. Heute, im Jahr 2010, ist Europa allerdings weit davon entfernt, die festgelegten Ziele zu erreichen. Der Europäische Rat hat im März 2009 anerkannt, dass digitaleInklusion europaweit bislang nur schwach ausgeprägt ist und dass die öffentliche Hand zur Umsetzung der Ziele die gesamte ihr zur Verfügung stehende Bandbreite an Instrumenten einsetzen müsse: Von Gesetzgebung über Maßnahmen zur Standardisierung und Zertifizierung bis hin zu öffentlichen Investitionen. Die Partner des VET 4e-i Projekts wollen die Behörden dabei unterstützen, die Rolle von e-facilitators als Förderer digitaler Inklusion anzuerkennen und zu definieren und ein zertifiziertes und transparentes Weiterbil - dungsangebot zu fördern, das an den Bedarfen der Akteure in diesem neuen Tätigkeitsfelds anschließt.
Die Projektpartner sind überzeugt, dass Investitionen zur Professionalisierung von “e-facilitators” ein wichtiger Baustein sind, um die Herausforderungen sozialer Exklusion und digitaler Inklusion meistern zu können.
Extracted from VET4e-I
Cet article n'a pas encore été commenté.


