Modelle und Instrumente für die Bewertung technologiegestützter Lernumgebungen in der Hochschulbildung
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Der Bologna-Prozess fordert eine grundlegende Änderung des pädagogischen Lehr- und Lernmodells in der Hochschulbildung, bei der der Erwerb von Kompetenzen durch die Studierenden an Stelle der bloßen Anhäufung von Wissen tritt.
Technologiegestützte Lernumgebungen (Technology Enhanced Learning Environments, TELE) gelten als wesentliches Hilfsmittel bei der Neugestaltung der Lehre und könnten zu einer effektiveren Annäherung an konstruktive Bildungsphilosophien beitragen.
Die Evaluation von TELE als Mittel zum Qualitätsnachweis hat diverse Initiativen und europäische Erfahrungen entstehen lassen. Allerdings unterscheiden sich die Mechanismen für die Definition von Qualitätsparametern in Abhängigkeit von den jeweiligen Kontexten. Soll die Bewertung als Management-Tool dienen, so muss sie spezifische Kriterien und Indikatoren festlegen, die es ihr erlauben, Fragen aus klar definierten Kontexten zu beantworten. In dieser Studie, die auf einer Literaturrecherche basiert, stellen wir grundlegende Richtlinien für die kontinuierliche Bewertung von TELE (als Management-Tool) vor. Der Artikel unterstreicht die Bedeutung einer anhaltenden, kontextbezogenen Evaluation und stellt Modelle, Methoden und Werkzeuge zur Erfassung von Daten vor, mit deren Hilfe die Einrichtungen ein ausreichend kontextualisiertes Bewertungsverfahren entwickeln können.
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