Einfachheit und Design als wesentliche Erfolgsfaktoren des OER-Repository LeMill

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Schools, Higher Education
Einfachheit und Design als wesentliche Erfolgsfaktoren des OER-Repository LeMill

Dieser Artikel befasst sich mit dem LeMill-Repository für offene Bildungsressourcen (OER), einer Webgemeinschaft für das Auffinden, das Authoring und die gemeinsame Nutzung von Lehr- und Lernmitteln, die unter der Webadresse http://lemill.net für jedermann kostenlos zur Verfügung steht.

Im Gegensatz zu vielen anderen OER-Repositories, die verbindliche Inhalte anbieten, verlässt sich LeMill für neue Inhalte auf die Aktivitäten der Basis. Alle Ressourcen werden von freiwilligen Lehrkräften und Inhaltsentwicklern erstellt und bearbeitet. Der Erfolg von LeMill zeigt, dass ein „Grassroots Repository“ für OER so wertvoll werden kann, dass es selbsttätig neue Nutzer und neue Ressourcen anzieht. Die Technologie hinter der Gemeinschaft ist nicht besonders innovativ, aber LeMill hebt sich durch ein aufwändiges Design und seine Einfachheit von den meisten anderen OER-Repositories ab.

Im Artikel wird die These vertreten, dass es die Einführung ausreichend einfacher Tools ist, die grundlegende Veränderungen im Verhalten der potenziellen Nutzer erlaubt. Die Erfahrungen, die bei der Entwicklung von LeMill gemacht wurden, zeigen, dass die Einbindung aktiver Lehrkräfte über das ganze Entwicklungsprojekt hinweg bei der Gestaltung eines OER-Repository unbedingt empfehlenswert ist. Das Feedback der Lehrkräfte muss immer entgegengenommen werden, selbst wenn es dann inhaltlich nicht ohne Weiteres akzeptiert wird.

Die Arbeit schließt mit der Beschreibung eines innovativen „Trinärwirtschafts“-Geschäftsmodells für OER-Repositories, das Lehrkräfte, Bildungsbehörden und Lehrmittelverlage involviert.

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