institutional scenarios
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Herausforderungen für offenes Lernen und Fernunterricht in den 2010er Jahren: Szenarien für eine institutionelle Innovation
28 Februar 2010
Die europäischen Universitäten sind bereit, ihre Strategien für die 2010er Jahre umzusetzen. Aber wie gut sind die heutigen Universitäten überhaupt auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet? Angesichts der enormen sozioökonomischen und demografischen Herausforderungen benötigt Europa weitergehende Bildungsmaßnahmen, die besser zu Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum beitragen.
Die Bildungssysteme und die damit verbundenen Geschäftsmodelle müssen agil genug sein, um auf sich wandelnde externe Faktoren reagieren und überleben zu können. An den Universitäten gibt es derzeit eine zunehmende Nachfrage nach so genannten STEM-Absolventen (Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik), während die Zahl der Studierenden insgesamt abnimmt und die nationalen Förderprogramme allerorten zusammengestrichen werden.
Die Ermittlung der eigenen Rolle und des eigenen Platzes innerhalb der Innovationsgesellschaft ist nicht nur für konventionelle (forschende) Universitäten, sondern auch für (bildungsbasierte) Fernuniversitäten von essentieller Bedeutung. Während die traditionellen Universitäten beginnen, Strategien für lebenslang Lernende einzuführen, bekommen Fernuniversitäten zu spüren, dass die Beschränkung auf das reine Bildungsangebot, ohne Innovation und Berücksichtigung unternehmerischer Aspekte, immer unzulänglicher wird. Um für das kommende Jahrzehnt gerüstet zu sein, müssen diese Universitäten danach streben, einen Mehrwert zu schaffen und ihre institutionellen Modelle entsprechend anpassen.
Aufbauend auf das Jahr 2009, das zum Jahr der Kreativität und Innovation ausgerufen worden war, fördert die Europäische Kommission auch weiterhin die Innovation und das Unternehmertum in den EU-Mitgliedsstaaten. Die hier angesprochene Arbeit enthält (speziell) für Fernuniversitäten Empfehlungen für die Nutzung ihres Innovationspotenzials über die flexible Bildung hinaus, hin zur Schaffung neuer Möglichkeiten für das akademische und kommerzielle Unternehmertum, einschließlich (vernetzter) Initiativen für Bildungs- und Unternehmensinkubation. Es ist offensichtlich, dass Universitäten ohne Kreativität, Innovation und Unternehmertum nicht bestehen können: Sie sind die Triebkraft für (langfristigen) Erfolg nicht nur für die Universitäten, sondern auch für die Unternehmen, die Wirtschaft und die Gesellschaft im Allgemeinen.
Dieser Beitrag ist eine bearbeitete Fassung der Eröffnungsrede der internationalen Konferenz Interactive Computer Aided Learning - ICL 2009 (23.—25. September 2009, Villach, Österreich).
Die Ermittlung der eigenen Rolle und des eigenen Platzes innerhalb der Innovationsgesellschaft ist nicht nur für konventionelle (forschende) Universitäten, sondern auch für (bildungsbasierte) Fernuniversitäten von essentieller Bedeutung. Während die traditionellen Universitäten beginnen, Strategien für lebenslang Lernende einzuführen, bekommen Fernuniversitäten zu spüren, dass die Beschränkung auf das reine Bildungsangebot, ohne Innovation und Berücksichtigung unternehmerischer Aspekte, immer unzulänglicher wird. Um für das kommende Jahrzehnt gerüstet zu sein, müssen diese Universitäten danach streben, einen Mehrwert zu schaffen und ihre institutionellen Modelle entsprechend anpassen.
Aufbauend auf das Jahr 2009, das zum Jahr der Kreativität und Innovation ausgerufen worden war, fördert die Europäische Kommission auch weiterhin die Innovation und das Unternehmertum in den EU-Mitgliedsstaaten. Die hier angesprochene Arbeit enthält (speziell) für Fernuniversitäten Empfehlungen für die Nutzung ihres Innovationspotenzials über die flexible Bildung hinaus, hin zur Schaffung neuer Möglichkeiten für das akademische und kommerzielle Unternehmertum, einschließlich (vernetzter) Initiativen für Bildungs- und Unternehmensinkubation. Es ist offensichtlich, dass Universitäten ohne Kreativität, Innovation und Unternehmertum nicht bestehen können: Sie sind die Triebkraft für (langfristigen) Erfolg nicht nur für die Universitäten, sondern auch für die Unternehmen, die Wirtschaft und die Gesellschaft im Allgemeinen.
Dieser Beitrag ist eine bearbeitete Fassung der Eröffnungsrede der internationalen Konferenz Interactive Computer Aided Learning - ICL 2009 (23.—25. September 2009, Villach, Österreich).
Verzeichnis
European Association for Research on Learning and Instruction - EARLI
12 März 2007
EARLI covers research into learning, development and/or instructional processes in, or relevant to, educational and instructional settings.


