emerging adults

Artikel

Das alternde Gehirn: Neuroplastizität und lebenslanges Lernen

19 Juni 2012

Die Erwachsenenbildung spielt im Rahmen der Politiken zur Förderung des lebenslangen Lernens eine immer wichtigere Rolle. Die Teilnahme Erwachsener an Schulungsaktivitäten ist trotz der Anreize und Initiativen, die darauf abzielen, den Bürgern und Bürgerinnen den Zugang zu Bildung und Ausbildung in jeder Phase ihres Lebens zu ermöglichen, jedoch noch immer relativ gering.

Der Grad der Beteiligung neigt dazu, parallel zum zunehmenden Alter abzunehmen: Die größten Schwierigkeiten, die ältere Menschen beim Lernen haben, hängen mit dem altersbedingten Abbau der Gehirnfunktionen zusammen, der zu einer zunehmenden Verschlechterung der Konzentrationsfähigkeit, des Gedächtnisses und der geistigen Flexibilität führt. Fortgeschrittene neurowissenschaftliche Forschungen zeigen heute jedoch, dass die Alterung des Gehirns möglicherweise umkehrbar ist: Das Gehirn behält in allen Phasen des Lebens seine Plastizität, und die Hirnkarten können sich durch Lernerfahrungen selbst neu strukturieren.

Verzeichnis

Council Resolution on a renewed European agenda for adult learning

02 Dezember 2011

The crisis has highlighted the major role which adult learning can play in achieving the Europe 2020 goals, by enabling adults - in particular the low-skilled and older workers - to improve their ability to adapt to changes in the labour market and society. Adult learning provides a means of upskilling or re-skilling those affected by unemployment, restructuring and career transitions, as well as makes an important contribution to social inclusion, active citizenship and personal development.

News

EDEN 2012 Conference: “Open learning generations”. Call for Papers open!

21 November 2011

In times of great challenges for Europe, all generations are called to act together, thus also to learn, to produce, share and preserve knowledge. The 2012 European Year of Active Ageing and the Solidarity Between Generations serves as framework for raising awareness, generating innovative approaches and disseminating good practice.

The EDEN Annual Conference will approach the key questions of learning methodology and technology focusing on the “Open learning generations”, the contexts of socially significant target groups: junior and senior e-learners. We will explore their learning cultures, technology use patterns and discuss new approaches in pedagogy and andragogy that respond to them.

 

Open learning for and amongst diverse generations

Innovative pedagogical models have been significant in empowering learners and their communities as co-producers in networked lifelong learning. Helping to spread educational resources as digitised content which accommodate different learning pathways, widening participation and promoting shared learning experiences between generations contributes to closing the technology gap.

 

Online and Social

The 2012 Annual Conference will be supported and accompanied intensively by social networking, sharing, online and virtual presence and involvement possibilities.

This will be strengthened by and implemented through the EDEN Members Portal: the NAP area on the web and its services.

 

Call for Contributions

All interested professionals are invited to take part and discover the conference themes by submitting their experience.

 

There will be opportunities for submitting and presenting papers, workshops, posters and demonstrations. At the Porto conference, virtual presentations, as a new form will be introduced. The conference allows openness in choosing the topics and in applying interactive formats and ways of presentations.

 

To learn more about the scope of the event and consult the themes, please visit the respective conference pages.

 

For details visit the Conference web-site and the Call for Contributions links.

 

Schedule and Deadlines

Paper Submissions - 10 February, 2012

Registration Open - Mid February

Notification of Authors - 31 March

 

Artikel

Persönliche Lernumgebungen zur Überwindung von Wissensgrenzen zwischen Tätigkeitssystemen im frühen Erwachsenenalter

30 Juni 2009
In dieser Arbeit machen wir einen Vorschlag zur Beantwortung der Frage, warum soziale Netzwerke (Social Network Systems, SNS) wichtig für das Brücken bildende Sozialkapital und den Wissensaufbau im frühen Erwachsenenalter sind. Wir diskutieren, warum soziale Web 2.0-Artefakte, und vor allem die, die als persönliche Lernumgebungen definiert werden, also die SNS, bei der Überwindung von Wissensgrenzen zwischen Tätigkeitssystemen während der Übergänge im frühen Erwachsenenalter effektiver sein könnten als Web 1.0-Artefakte, wie die als virtuelle Lernumgebungen definierten (meist repräsentiert durch klassische Webplattformen und –foren).

Am Anfang dieser theoretischen Annäherung steht die Definition des frühen Erwachsenenalters als eine in groben Zügen zwischen der Jugend und dem Erwachsensein angesiedelte Zeit, in der das Individuum mit zahlreichen verschiedenen Arten von Übergängen konfrontiert wird. Wesentliche Aspekte einer solchen Übergangsperiode sind das Netzwerk persönlicher Beziehungen und vor allem das aus schwachen Netzwerken bestehende Brücken bildende Sozialkapital. Debattiert werden auch Forschungsarbeiten über die Nutzung von Webtechnologien im frühen Erwachsenenalter, da die Ergebnisse die Bedeutung dieser Tools für die Erhaltung und Stärkung Brücken bildenden Sozialkapitals aufzeigen. Die Schlüsse, die diese theoretische Annäherung zulässt, betonen die Relevanz der Web 2.0-Artefakte, und vor allem der SNS, im Zusammenhang mit der Förderung und Unterstützung junger Erwachsener bei:

  • der Erhaltung und Entwicklung ihres Sozialkapitals;
  • dem Aufbau eines Wissenshintergrunds, der ihnen bei den Übergängen zwischen verschiedenen Tätigkeitssystemen von Nutzen sein kann.

Diese Schlüsse führen auch zu einer neuen Auffassung von e-Learning-Strategien, die zum Beispiel im universitären Kontext angewendet werden und bisher durch eine starke Inanspruchnahme von Web 1.0-Artefakten gekennzeichnet waren, bei denen den Studierenden nur eine passive Rolle zukommt. Wir sind der Meinung, dass flexibleren e-Learning-Systemen, wie SNS, mehr Bedeutung beigemessen werden sollte, da sie den Informations- und Wissensbedürfnissen der heutigen jungen Erwachsenen eher gerecht werden.

The full text of this article is available in English and Spanish. The Spanish version is made possible our partner, the Organisation of Ibero-American States for Education, Science and Culture (OEI). // El texto integro de este artículo está disponible en inglés y castellano. La versión castellana ha sido posible gracias a nuestro socio, la Organización de Estados Iberoamericanos para la Educación, la Ciencia y la Cultura (OEI).