Das alternde Gehirn: Neuroplastizität und lebenslanges Lernen

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Lernen & Gesellschaft
Das alternde Gehirn: Neuroplastizität und lebenslanges Lernen

Die Erwachsenenbildung spielt im Rahmen der Politiken zur Förderung des lebenslangen Lernens eine immer wichtigere Rolle. Die Teilnahme Erwachsener an Schulungsaktivitäten ist trotz der Anreize und Initiativen, die darauf abzielen, den Bürgern und Bürgerinnen den Zugang zu Bildung und Ausbildung in jeder Phase ihres Lebens zu ermöglichen, jedoch noch immer relativ gering.

Der Grad der Beteiligung neigt dazu, parallel zum zunehmenden Alter abzunehmen: Die größten Schwierigkeiten, die ältere Menschen beim Lernen haben, hängen mit dem altersbedingten Abbau der Gehirnfunktionen zusammen, der zu einer zunehmenden Verschlechterung der Konzentrationsfähigkeit, des Gedächtnisses und der geistigen Flexibilität führt. Fortgeschrittene neurowissenschaftliche Forschungen zeigen heute jedoch, dass die Alterung des Gehirns möglicherweise umkehrbar ist: Das Gehirn behält in allen Phasen des Lebens seine Plastizität, und die Hirnkarten können sich durch Lernerfahrungen selbst neu strukturieren.

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